01 Die Lage
Der Arbeitsmarkt dreht sich – und KMU stehen von zwei Seiten unter Druck.
Gute Leute gehen
Die Kündigung kommt nie zur passenden Zeit. Nachbesetzen dauert Monate – und das Wissen geht mit zur Tür hinaus. Die, die bleiben, tragen die Last.
Personalabbau steht im Raum
Aufträge brechen weg, Kosten steigen – um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Mannschaft kleiner werden. Wie trennt man sich fair, ohne den Betrieb und das Vertrauen der Bleibenden zu beschädigen?
Prozesse fressen Zeit
Alle rennen, trotzdem geht nichts voran. Zuständigkeiten sind Verhandlungssache, und zu vieles hängt an einzelnen Köpfen – meistens an Ihrem.
Veränderung versandet
Das Konzept war gut, der Workshop auch. Drei Monate später ist alles beim Alten – weil niemand die Umsetzung im Tagesgeschäft verankert hat.
Das sind keine Führungsfehler. Das sind Strukturfragen – und Strukturen kann man gestalten. Am wirksamsten mit den Menschen, die täglich darin arbeiten. In beide Richtungen: beim Aufbauen wie beim Verkleinern.
02 Umbruch & Offboarding
Wenn weniger mehr werden muss: Trennung mit Anstand, Betrieb mit Zukunft.
Über Offboarding spricht niemand gern – dabei entscheidet sich genau hier, ob ein Unternehmen den Umbruch übersteht oder sich dabei selbst beschädigt. Wie Sie sich trennen, sehen alle: die Gehenden, die Bleibenden, der Markt und die Fachkräfte, die Sie morgen wieder gewinnen wollen.
Meine Haltung ändert sich auch hier nicht: Vor jedem Prozess steht der Mensch. Gerade dann, wenn es hart wird.
Alternativen prüfen, bevor gekündigt wird
Arbeitszeitmodelle, Qualifizierung für neue Aufgaben, zwischenbetrieblicher Personalaustausch – Mitarbeitende auf Zeit an Unternehmen abgeben, die gerade suchen. Für dieses Modell habe ich selbst eine Plattform gegründet. Nicht jede Entlassung ist vermeidbar. Aber mehr, als die meisten denken.
Fair trennen – und das Wissen sichern
Ein klarer, würdevoller Trennungsprozess: ehrliche Kommunikation, saubere Übergaben, Wissenstransfer vor dem letzten Arbeitstag. Wer anständig geht, spricht anders über Sie – und kommt manchmal sogar zurück.
Die Bleibenden stärken
Nach dem Abbau beginnt die eigentliche Arbeit: Aufgaben neu verteilen, Rollen klären, Vertrauen wieder aufbauen. Wer das auslässt, verliert nach der ersten Kündigungswelle die zweite – freiwillig und ungeplant.
Den Betrieb neu aufstellen
Weniger Menschen heißt: Prozesse müssen schlanker werden, nicht nur kürzer. Priorisieren, standardisieren, digital entlasten – damit die kleinere Mannschaft nicht die alte Arbeitsmenge mit weniger Händen stemmt.
03 Über mich
25 Jahre lang saß ich auf Ihrer Seite des Schreibtischs.
Ich habe ein mittelständisches Unternehmen durch ein Vierteljahrhundert geführt – durch Wachstum, durch zwei Wirtschaftskrisen, durch eine Pandemie. Mit bis zu 70 Mitarbeitenden, für die ich verantwortlich war. Jeden Monat. Ohne Ausnahme.
Ich kenne die Nacht vor der Lohnzahlung. Den Moment, in dem die beste Fachkraft kündigt – und den anderen, härteren: selbst Kündigungen aussprechen zu müssen, Menschen gegenüber, deren Familien man kennt. Ich weiß, wie sich beides anfühlt. Deshalb rede ich über Offboarding nicht wie über eine Prozessgrafik.
Heute berate ich mit Erfahrung, Methode und Respekt vor dem, was Sie täglich leisten. Und ich glaube nicht an Konzepte, die im Ordner enden – sondern an Veränderung, die mit Ihren Leuten entsteht und deshalb bleibt.
„Die meisten Berater beraten. Ich habe es selbst getragen – und weiß, wie es sich anfühlt, wenn nachts die Verantwortung nicht schlafen geht.“
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2000–2025
Geschäftsführerin, PPS Projekt Personal Service GmbH
Neuausrichtung 2002, vier Umsatzsprünge über 30 %, 50 Einstellungen in vier Monaten, 30-jähriges Firmenjubiläum.
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2016–2022
Gründerin & CEO, Personalo GmbH
Digitale Plattform für zwischenbetrieblichen Personalaustausch – die kreative Alternative zur Entlassung, von der Idee bis zur Pilotierung.
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2013–2025
Vorständin, DIE FAMILIENUNTERNEHMER e. V.
Zwölf Jahre ehrenamtliche Interessenvertretung des Mittelstands – Ihrer Welt, nicht nur meiner Zielgruppe.
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Seit 2025
Unternehmensberaterin & INQA-Coachin (BMAS)
Systemische Organisationsentwicklung für KMU – gefördert, beteiligungsorientiert, umsetzungsfokussiert.
04 Arbeitsweise
Erst der Mensch. Dann der Prozess. Dann das Tool.
Zuhören – verstehen, was wirklich klemmt
Nicht das Organigramm entscheidet, sondern der Alltag. Ich spreche mit Ihnen und Ihren Leuten – strukturiert, vertraulich, auf Augenhöhe. Aus Symptomen werden Handlungsfelder.
Klären – Rollen, Schnittstellen, Steuerung
Wer entscheidet was? Wo reiben sich Übergaben? Welche Kennzahl hilft – und welche beschäftigt nur? Wir bauen eine schlanke Logik, die Menschen entlastet statt kontrolliert.
Verankern – Umsetzung im Tagesgeschäft
Reviews, klare Kommunikation, ein Takt, der zum Betrieb passt. Erst wenn die Veränderung ohne mich läuft, ist meine Arbeit fertig. KI setze ich dort ein, wo sie Zeit zurückgibt – nicht umgekehrt.
05 Aus der Praxis
Zwei Beispiele, wie das konkret aussieht.
Struktureller Umbau bei laufendem Betrieb
Rollen und Schnittstellen geklärt, Kommunikationsdesign aufgebaut, ein Kompetenzcenter etabliert – mit Fokus auf psychologische Sicherheit, damit Beteiligung mehr ist als ein Wort.
Ergebnis: Professionsübergreifende Zusammenarbeit spürbar gestärkt, Veränderungsfähigkeit im Tagesbetrieb erhöht.
Restrukturierung Vertrieb ↔ Operative
Sparring mit der Geschäftsführung, klare Übergaben zwischen Vertrieb und Betrieb, schlanke Steuerungslogik samt CRM-Integration – mit Respekt vor gewachsenen Beziehungen.
Ergebnis: Weniger Personenabhängigkeit, mehr Klarheit – Standards, die auch ohne Zuruf funktionieren.
Beide Projekte anonymisiert – Vertraulichkeit gilt bei mir auch fürs Marketing. Referenzen nenne ich gern im persönlichen Gespräch.
06 INQA-Förderung
Der Staat bezahlt bis zu 80 % Ihrer Beratung. Hier ist die Rechnung – offen und ehrlich.
INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: beteiligungsorientierte Beratung für KMU zu Personalpolitik, Organisation, Digitalisierung und Zusammenarbeit – auch in Umbau- und Veränderungsprozessen. Die Lösungen entstehen mit Ihren Beschäftigten, nicht über deren Köpfe hinweg. Genau so arbeite ich ohnehin.
Förderfähig ist Ihr Unternehmen in der Regel, wenn
- Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland liegen
- Sie weniger als 250 Beschäftigte haben
- das Unternehmen mindestens 2 Jahre am Markt ist
- der Jahresumsatz unter 50 Mio. € liegt (oder Bilanzsumme unter 43 Mio. €)
- mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle besteht
Der Weg: Eine regionale INQA-Beratungsstelle (IBS) prüft kostenfrei Ihre Förderfähigkeit und stellt den Beratungsscheck aus. Den lösen Sie bei einer autorisierten Coachin ein – zum Beispiel bei mir. Ich begleite Sie durch den gesamten Prozess, vom ersten Anruf bis zum Abschlussbericht.
Die Beispielrechnung · Maximalfall
| 12 Beratungstage × 1.200 € | 14.400 € |
| Zuschuss ESF Plus / BMAS | − 11.520 € |
| Ihr Eigenanteil | 2.880 € |
Alle Beträge netto. Sie gehen in Vorleistung und erhalten den Zuschuss nach Abschluss erstattet. Ob und in welchem Umfang gefördert wird, entscheidet die INQA-Beratungsstelle – nicht ich. Dafür sage ich Ihnen ehrlich, ob sich der Weg für Sie lohnt.
Kostenloses Whitepaper
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Förderfähigkeit, Beratungsscheck, Ablauf, echte Kosten und die fünf häufigsten Fehler – kompakt erklärt, ohne Beratersprech. Direkt herunterladen, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.
07 Mein Angebot
Ohne Kosten · Ohne Verpflichtung
Der KMU-Klartext-Check
Ein Gespräch, das Ihnen Orientierung gibt – egal, ob wir danach zusammenarbeiten oder nicht.
Die Terminbuchung öffnet sich in einem neuen Fenster bei unserem Buchungsdienst.
08 Häufige Fragen