Unternehmensberatung · INQA-Coaching · Organisationsentwicklung

Vor jedem Prozess steht der Mensch.

Im Wachstum wie im Umbruch: Ich helfe kleinen und mittleren Unternehmen, Fachkräfte zu halten, Trennungen fair zu gestalten und Veränderung so zu verankern, dass der Betrieb trägt – als vom BMAS autorisierte INQA-Coachin, mit bis zu 80 % Förderung.

25 JahreGeschäftsführung
70Mitarbeitende geführt
80 %Förderung möglich
IC2582190INQA Berater-ID · BMAS

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01 Die Lage

Der Arbeitsmarkt dreht sich – und KMU stehen von zwei Seiten unter Druck.

Halten

Gute Leute gehen

Die Kündigung kommt nie zur passenden Zeit. Nachbesetzen dauert Monate – und das Wissen geht mit zur Tür hinaus. Die, die bleiben, tragen die Last.

Anpassen

Personalabbau steht im Raum

Aufträge brechen weg, Kosten steigen – um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Mannschaft kleiner werden. Wie trennt man sich fair, ohne den Betrieb und das Vertrauen der Bleibenden zu beschädigen?

Entlasten

Prozesse fressen Zeit

Alle rennen, trotzdem geht nichts voran. Zuständigkeiten sind Verhandlungssache, und zu vieles hängt an einzelnen Köpfen – meistens an Ihrem.

Verankern

Veränderung versandet

Das Konzept war gut, der Workshop auch. Drei Monate später ist alles beim Alten – weil niemand die Umsetzung im Tagesgeschäft verankert hat.

Das sind keine Führungsfehler. Das sind Strukturfragen – und Strukturen kann man gestalten. Am wirksamsten mit den Menschen, die täglich darin arbeiten. In beide Richtungen: beim Aufbauen wie beim Verkleinern.

02 Umbruch & Offboarding

Wenn weniger mehr werden muss: Trennung mit Anstand, Betrieb mit Zukunft.

Über Offboarding spricht niemand gern – dabei entscheidet sich genau hier, ob ein Unternehmen den Umbruch übersteht oder sich dabei selbst beschädigt. Wie Sie sich trennen, sehen alle: die Gehenden, die Bleibenden, der Markt und die Fachkräfte, die Sie morgen wieder gewinnen wollen.

Meine Haltung ändert sich auch hier nicht: Vor jedem Prozess steht der Mensch. Gerade dann, wenn es hart wird.

02.1

Alternativen prüfen, bevor gekündigt wird

Arbeitszeitmodelle, Qualifizierung für neue Aufgaben, zwischenbetrieblicher Personalaustausch – Mitarbeitende auf Zeit an Unternehmen abgeben, die gerade suchen. Für dieses Modell habe ich selbst eine Plattform gegründet. Nicht jede Entlassung ist vermeidbar. Aber mehr, als die meisten denken.

02.2

Fair trennen – und das Wissen sichern

Ein klarer, würdevoller Trennungsprozess: ehrliche Kommunikation, saubere Übergaben, Wissenstransfer vor dem letzten Arbeitstag. Wer anständig geht, spricht anders über Sie – und kommt manchmal sogar zurück.

02.3

Die Bleibenden stärken

Nach dem Abbau beginnt die eigentliche Arbeit: Aufgaben neu verteilen, Rollen klären, Vertrauen wieder aufbauen. Wer das auslässt, verliert nach der ersten Kündigungswelle die zweite – freiwillig und ungeplant.

02.4

Den Betrieb neu aufstellen

Weniger Menschen heißt: Prozesse müssen schlanker werden, nicht nur kürzer. Priorisieren, standardisieren, digital entlasten – damit die kleinere Mannschaft nicht die alte Arbeitsmenge mit weniger Händen stemmt.

Klarheit vorab: Arbeitsrechtliche Fragen – Kündigungsfristen, Sozialauswahl, Abfindungen – klären Sie mit Ihrer Kanzlei. Ich gestalte den Prozess darum herum: Kommunikation, Struktur, Wissenssicherung und die Menschen, die bleiben. Auch Umbau- und Veränderungsprozesse können über INQA-Coaching gefördert werden.

03 Über mich

25 Jahre lang saß ich auf Ihrer Seite des Schreibtischs.

Ich habe ein mittelständisches Unternehmen durch ein Vierteljahrhundert geführt – durch Wachstum, durch zwei Wirtschaftskrisen, durch eine Pandemie. Mit bis zu 70 Mitarbeitenden, für die ich verantwortlich war. Jeden Monat. Ohne Ausnahme.

Ich kenne die Nacht vor der Lohnzahlung. Den Moment, in dem die beste Fachkraft kündigt – und den anderen, härteren: selbst Kündigungen aussprechen zu müssen, Menschen gegenüber, deren Familien man kennt. Ich weiß, wie sich beides anfühlt. Deshalb rede ich über Offboarding nicht wie über eine Prozessgrafik.

Heute berate ich mit Erfahrung, Methode und Respekt vor dem, was Sie täglich leisten. Und ich glaube nicht an Konzepte, die im Ordner enden – sondern an Veränderung, die mit Ihren Leuten entsteht und deshalb bleibt.

„Die meisten Berater beraten. Ich habe es selbst getragen – und weiß, wie es sich anfühlt, wenn nachts die Verantwortung nicht schlafen geht.“

Porträt von Inga Raunheimer, Unternehmensberaterin und INQA-Coachin
Inga Raunheimer · INQA-Coachin (BMAS)
  • 2000–2025

    Geschäftsführerin, PPS Projekt Personal Service GmbH

    Neuausrichtung 2002, vier Umsatzsprünge über 30 %, 50 Einstellungen in vier Monaten, 30-jähriges Firmenjubiläum.

  • 2016–2022

    Gründerin & CEO, Personalo GmbH

    Digitale Plattform für zwischenbetrieblichen Personalaustausch – die kreative Alternative zur Entlassung, von der Idee bis zur Pilotierung.

  • 2013–2025

    Vorständin, DIE FAMILIENUNTERNEHMER e. V.

    Zwölf Jahre ehrenamtliche Interessenvertretung des Mittelstands – Ihrer Welt, nicht nur meiner Zielgruppe.

  • Seit 2025

    Unternehmensberaterin & INQA-Coachin (BMAS)

    Systemische Organisationsentwicklung für KMU – gefördert, beteiligungsorientiert, umsetzungsfokussiert.

04 Arbeitsweise

Erst der Mensch. Dann der Prozess. Dann das Tool.

04.1

Zuhören – verstehen, was wirklich klemmt

Nicht das Organigramm entscheidet, sondern der Alltag. Ich spreche mit Ihnen und Ihren Leuten – strukturiert, vertraulich, auf Augenhöhe. Aus Symptomen werden Handlungsfelder.

04.2

Klären – Rollen, Schnittstellen, Steuerung

Wer entscheidet was? Wo reiben sich Übergaben? Welche Kennzahl hilft – und welche beschäftigt nur? Wir bauen eine schlanke Logik, die Menschen entlastet statt kontrolliert.

04.3

Verankern – Umsetzung im Tagesgeschäft

Reviews, klare Kommunikation, ein Takt, der zum Betrieb passt. Erst wenn die Veränderung ohne mich läuft, ist meine Arbeit fertig. KI setze ich dort ein, wo sie Zeit zurückgibt – nicht umgekehrt.

INQA-Coach · BMAS / ESF Plus · ID IC2582190 Alchimedus Master · Systemische OE AI Implementation Architect · DIM Business Coach · EAC Betriebswirtin · Personalwesen

05 Aus der Praxis

Zwei Beispiele, wie das konkret aussieht.

Bildungsträger · Berlin · 120 Mitarbeitende

Struktureller Umbau bei laufendem Betrieb

Rollen und Schnittstellen geklärt, Kommunikationsdesign aufgebaut, ein Kompetenzcenter etabliert – mit Fokus auf psychologische Sicherheit, damit Beteiligung mehr ist als ein Wort.

Ergebnis: Professionsübergreifende Zusammenarbeit spürbar gestärkt, Veränderungsfähigkeit im Tagesbetrieb erhöht.

Gebäudedienstleistung · Berlin · 150 Mitarbeitende

Restrukturierung Vertrieb ↔ Operative

Sparring mit der Geschäftsführung, klare Übergaben zwischen Vertrieb und Betrieb, schlanke Steuerungslogik samt CRM-Integration – mit Respekt vor gewachsenen Beziehungen.

Ergebnis: Weniger Personenabhängigkeit, mehr Klarheit – Standards, die auch ohne Zuruf funktionieren.

Beide Projekte anonymisiert – Vertraulichkeit gilt bei mir auch fürs Marketing. Referenzen nenne ich gern im persönlichen Gespräch.

06 INQA-Förderung

Der Staat bezahlt bis zu 80 % Ihrer Beratung. Hier ist die Rechnung – offen und ehrlich.

INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: beteiligungsorientierte Beratung für KMU zu Personalpolitik, Organisation, Digitalisierung und Zusammenarbeit – auch in Umbau- und Veränderungsprozessen. Die Lösungen entstehen mit Ihren Beschäftigten, nicht über deren Köpfe hinweg. Genau so arbeite ich ohnehin.

Förderfähig ist Ihr Unternehmen in der Regel, wenn

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland liegen
  • Sie weniger als 250 Beschäftigte haben
  • das Unternehmen mindestens 2 Jahre am Markt ist
  • der Jahresumsatz unter 50 Mio. € liegt (oder Bilanzsumme unter 43 Mio. €)
  • mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle besteht

Der Weg: Eine regionale INQA-Beratungsstelle (IBS) prüft kostenfrei Ihre Förderfähigkeit und stellt den Beratungsscheck aus. Den lösen Sie bei einer autorisierten Coachin ein – zum Beispiel bei mir. Ich begleite Sie durch den gesamten Prozess, vom ersten Anruf bis zum Abschlussbericht.

Die Beispielrechnung · Maximalfall

80 % Zuschuss
12 Beratungstage × 1.200 €14.400 €
Zuschuss ESF Plus / BMAS− 11.520 €
Ihr Eigenanteil2.880 €

Alle Beträge netto. Sie gehen in Vorleistung und erhalten den Zuschuss nach Abschluss erstattet. Ob und in welchem Umfang gefördert wird, entscheidet die INQA-Beratungsstelle – nicht ich. Dafür sage ich Ihnen ehrlich, ob sich der Weg für Sie lohnt.

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07 Mein Angebot

Ohne Kosten · Ohne Verpflichtung

Der KMU-Klartext-Check

Ein Gespräch, das Ihnen Orientierung gibt – egal, ob wir danach zusammenarbeiten oder nicht.

30 Minuten Erstgespräch – Sie schildern, wo es klemmt: Wachstum, Umbau oder beides. Ich höre zu und frage nach. Kein Pitch, kein Fachchinesisch.
Ehrliche Fördereinschätzung – ob INQA-Coaching für Sie infrage kommt und wie der Weg zum Beratungsscheck aussieht.
Ihr Klartext-Memo – innerhalb von 48 Stunden: eine Seite mit den drei Handlungsfeldern, die ich an Ihrer Stelle zuerst anpacken würde.
Eine klare Empfehlung – auch wenn sie lautet: „Dafür brauchen Sie mich nicht.“ Das Memo gehört Ihnen, so oder so.
Mein Versprechen: Wenn ich Ihnen nicht helfen kann, sage ich es Ihnen im Gespräch – und Sie wissen trotzdem, wo Sie stehen. Sie riskieren 30 Minuten. Mehr nicht.

Die Terminbuchung öffnet sich in einem neuen Fenster bei unserem Buchungsdienst.

08 Häufige Fragen

Was Geschäftsführer:innen mich vor dem ersten Gespräch fragen.

Wir haben keine Zeit für ein Beratungsprojekt. Wie viel Aufwand kommt auf uns zu?
Genau deshalb ist das Format so gebaut, wie es ist: maximal 12 Beratungstage, verteilt über mehrere Monate, getaktet nach Ihrem Betrieb – nicht nach meinem Kalender. Die Arbeit passiert überwiegend im Tagesgeschäft, nicht zusätzlich dazu. Sie führen ein Unternehmen, das weiß ich noch aus eigener Erfahrung.
Können Sie uns auch bei einem Personalabbau begleiten?
Ja – mit einer klaren Arbeitsteilung: Die arbeitsrechtliche Seite gehört zu Ihrer Kanzlei. Ich gestalte den Prozess darum herum: Alternativen prüfen, Kommunikation planen, Wissen sichern, die Bleibenden stärken und den Betrieb neu aufstellen. Wie Sie sich trennen, prägt Ihren Ruf als Arbeitgeber länger als jede Stellenanzeige.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Unternehmensberatung?
Drei Dinge. Erstens: Ich habe 25 Jahre selbst geführt – ich kenne Ihre Lage von innen, nicht aus Fallstudien. Zweitens: Ich arbeite beteiligungsorientiert, die Lösungen entstehen mit Ihren Leuten und halten deshalb. Drittens: Ich verkaufe keine Folgeprojekte. Mein Ziel ist, dass es ohne mich läuft.
Ist die Förderung wirklich so unbürokratisch, wie es klingt?
Es ist ein Förderprogramm des Bundes – ganz ohne Papier geht es nicht. Aber: Die Förderfähigkeit prüft die INQA-Beratungsstelle kostenfrei, den Antrag begleite ich, und die Dokumentation während des Coachings übernehme im Wesentlichen ich. Ihr Aufwand konzentriert sich auf das, was ohnehin Ihre Aufgabe ist: Entscheidungen treffen.
Unsere Probleme sind vertraulich. Wie gehen Sie damit um?
Vertraulichkeit ist bei mir keine Klausel, sondern Berufsverständnis. Sie sehen es an dieser Seite: Selbst meine Referenzprojekte nenne ich nur anonymisiert. Was wir besprechen, bleibt zwischen uns – auch die Gespräche mit Ihren Mitarbeitenden führe ich so, dass niemand sich exponieren muss.
Und wenn wir gar nicht förderfähig sind?
Dann sage ich Ihnen das im Erstgespräch – und Sie haben trotzdem Ihr Klartext-Memo mit drei Handlungsfeldern. Ob eine Zusammenarbeit außerhalb der Förderung sinnvoll ist, entscheiden Sie danach in Ruhe. Kein Druck: Ein Mandat, das nicht passt, ist für beide Seiten teuer.